Krieg ohne Ende! Warum wir für Frieden im Nahen Osten unsere Haltung ändern
müssen
Einladung zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion
Veranstaltet von: Deutsch-Palästinensische Gesellschaft Bremen e.V., Palästinensische Gemeinde in Bremen und Umgebung; unterstützt
vom AK-Nahost Bremen.; (ViSdP.: Dr. Detlef Griesche)
Michael Lüders spricht über: Tod, Vertreibung, Hunger: Der Großangriff der Hamas auf
Israel am 7. Oktober 2023 hat einen neuen, verheerenden Krieg ausgelöst. Mittlerweile
hat die Gewalt die gesamte Region in Brand gesetzt, vom Libanon über den Jemen bis in
den Iran – mit schwerwiegenden Konsequenzen auch für Deutschland und Europa.
Michael Lüders referiert über die Hintergründe der Konfrontation zwischen Juden und
Arabern auf, die im 19.Jahrhundert ihren Anfang nahm. Er referiert über die
Staatswerdung Israels 1948, die Vertreibung der Palästinenser, von der israelischen
Siedlerbewegung und den Aufstieg der Hamas. Er stellt die Haltung der Bundesregierung
infrage, die unter Berufung auf die sog. „Staatsraison“ den unkritischen Schulterschluss
mit einer ultrarechten israelischen Regierung praktiziert. Es steht die Frage, wo die
Grenze verläuft zwischen Israelkritik und Antisemitismus? Ist die Zweistaatenlösung
noch realistisch? Wie kann es Frieden im Nahen Osten geben?
Michael Lüders studierte Politik – sowie Islamwissenschaften in Berlin und Damaskus
und war lange Jahre Nahost-Korrespondent der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT.
Er war Präsident der Deutsch-Arabischen Gesellschaft und Mitglied im AfghanistanUntersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages. Er hat zahlreiche Bücher zum
Nahost-Konflikt produziert und hält Vorträge über das Spannungsverhältnis zwischen
dem Westen und der arabisch-islamischen Welt und ist häufiger Gast in Hörfunk und
Fernsehen. Auf YouTube äußert sich Michael Lüders regelmäßig zu aktuellen politischen
Themen. Von ihm zuletzt im Oktober 2024 das Buch mit dem Titel, der auch für unsere
Veranstaltung steht. Er verfasste den Spiegel-Bestseller „Hybris am Hindukusch. Die
scheinheilige Supermacht“ und „“Moral über alles? Warum sich Werte und nationale
Interessen selten vertragen“

