Veranstaltung des Vereins „Deutsch-Russische Friedenstage Bremen e. V.“
Seit nunmehr drei Jahren Krieg um die Ukraine eskaliert ein Konflikt, dessen Wurzeln weit
zurückreichen und bei dem es um die künftige Weltordnung geht. Während die USA mittlerweile
einsehen, dass der Versuch „Russland zu ruinieren“ fehlgeschlagen ist, hält Resteuropa an dem Feindbild Russland fest und will die Ukrainer um jeden Preis weiter kämpfen lassen. Droht der Konflikt doch in ein globales Kräftemessen umzuschlagen? Welche Erfahrungen der Vergangenheit könnenaufgegriffen werden, um den
Krieg zu beenden, Vertrauen zu entwickeln, eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa aufzubauen und Abrüstung
statt grenzenlose Aufrüstung
zu erreichen?
Zur Person:
Die Vita von Günter Verheugen weist zahlreiche Führungspositionen auf: zunächst in der FDP,
dann in der SPD. Hinzu kommen u. a. Funktionen als Staatsminister im Auswärtigen Amt und
später als EU-Kommissar. Er ist Honorarprofessor der EuropaUniversität Viadrina, Autor und
Publizist. Gemeinsam mit Petra Erler hat er das viel beachtete Buch „Der lange Weg zum Krieg“ verfasst.
In diesem belegen sie faktenreich den Weg der Ukraine in ein Schlachtfeld zwischen Russland
und dem Westen.

