Rückblick auf vergangene Termine
Veranstaltung des Vereins „Deutsch-Russische Friedenstage Bremen e. V.“
Seit 2024 engagiert sich M. v. d. Schulenburg im EU-Parlament als offener Kritiker der kriegerischen Politik, welche die EU und ihre Mitgliedstaaten derzeit betreiben. Gewählt wurde er bei der Europawahl für das
Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Als erfahrener Peacekeeping-Experte reflektiert er die laufenden Verhandlungen zur Beendigung des UkraineKonfliktes. Zugleich ordnet er die UN-Charta, die Rolle der EU
und die Perspektive der multipolaren Welt ein.
Zur Person:
M. v. d. Schulenburg, ehemaliger Assistant Secretary-General der Vereinten Nationen, studierte in Berlin, London
und Paris, arbeitete und lebte über 34 Jahre in Friedens- und Entwicklungsmissionen der Vereinten Nationen und kurz der OSZE in vielen Ländern, die durch Kriege, durch Konflikte mit bewaffneten nichtstaatlichen Akteuren oder durch ausländische Militärinterventionen geschwächt und zerrissenen waren. Seit 1992 arbeitete er in leitender Funktion dieser Friedensmissionen.
Seit seiner Pensionierung hält M. v. d. Schulenburg verstärkt Vorträge und veröffentlicht
Artikel zu Themen wie UN-Reformen, nicht-staatliche bewaffnete Akteure, Kriege innerhalb von Staaten sowie über die Kriege in Afghanistan, Irak und der Ukraine.
Veranstaltung des Vereins „Deutsch-Russische Friedenstage Bremen e. V.“
Was bedeutet der historische Wandel der Weltgemeinschaft weg von der bisher dominierenden unipolaren „westlichen“ Ordnung hin zu den BRICS und dem globalen Süden. BRICS als neue Weltorganisation
„des Südens“ reklamiert auch die „Fünf Prinzipien der friedlichen Koexistenz“ der ehemaligen Blockfreien-Bewegung als eine seiner ideellen Grundlagen. Russland ist Gründungsmitglied und Motor dieses Zusammenschlusses.
Damit stellen sich Fragen wie: Ist BRICS – und damit Russland – Teil einer großen Friedensbewegung?
Zur Person:
Stephan Ossenkopp, geb. 1969,
lebt als Blogger, Journalist, Übersetzer und Moderator in Berlin.
Seine Themenschwerpunkte sind u. a. Strategische Analysen internationaler Beziehungen, Chinas
Belt and Road-Initiative und BRICS.
Er betreibt den Blog http://ossenkopp.substack.com/

Die Waffen nieder! Nein zu Kriegsvorbereitung und „Kriegstüchtigkeit“
Bremer Ostermarsch am Samstag, den 19. April 2025
11.00 Uhr: Auftaktkundgebung zur Demonstration am Friedenstunnel Parkallee/Ecke Hohenlohestraße
Ab 12.00 Uhr: Abschlusskundgebung am Marktplatz
Im gefährlichsten Jahrzehnt seit Ende des ersten kalten Krieges wächst die Gefahr einer konventionellen und atomaren Eskalation, die unser Leben gefährdet und die Zukunft einer friedlichen und solidarischen Welt zu zerstören droht. Deshalb rufen auf zum Bremer Ostermarsch am 19. April 2025.
Wir fordern:
- Demontage aller Mittelstreckenwaffen in Europa – und keine zusätzlichen Stationierungen in Deutschland!
- Waffenstillstand und Verhandlungen für einen Frieden in der Ukraine!
- Schluss mit den Rüstungsexporten an die Ukraine und an Israel!
- Rückzug der israelischen Armee aus Gaza und Westjordanland! Schluss mit der völkerrechtswidrigen Besatzung! Freie Wahlen in Palästina!
Wir brauchen eine globale Sicherheitsarchitektur auf der Grundlage konstruktiver, friedensorientierter Verhandlungen mit Russland und China!
Wir brauchen die Zusammenarbeit aller Länder im Kampf gegen die Umweltzerstörung, und das geht nur, wenn der Frieden gesichert wird.
Frieden ist die beste Investition in unsere Zukunft. Nur im Frieden werden die Ressourcen frei, die wir für Bildung, Gesundheit und Soziales, für den Erhalt der Infrastruktur und für den Umwelt- und Klimaschutz so dringend brauchen.
Wir fordern:
- Beendigung der nuklearen Teilhabe und Beitritt Deutschlands zum
Atomwaffenverbotsvertrag der UNO! - Stopp der völkerrechtswidrigen Wirtschaftssanktionen gegen Russland, China, Kuba, Venezuela, Nicaragua und andere Staaten!
Für Frieden, Abrüstung, soziale Sicherheit und internationale Solidarität!
Unterzeichnen wir alle den Berliner Appell,
um unseren Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Ein Thema heute:
Der Umgang aller Beteiligten mit dem Ukraine-Krieg schien über Monate zum Leidwesen ukrainischer Zivilisten und russischer und ukrainischer Soldaten unverändert. Die Ukraine beharrte auf eine Fortführung des Krieges mit dem unverhandelbaren Ziel, die Grenzen von vor 2014 wiederherzustellen. Europa und die USA unterstützte diese Absicht mit massiven Waffenlieferungen.
Nun ist Donald Trump im Amt und vieles entwickelt sich unerwartet. Die USA stellen ihre Hilfe ein, die USA fordern die Ukraine auf mehr für den Frieden zu tun, die Europäer versuchen aufgeregt einen neuen eigenen Weg zu gehen. Was passiert da gerade? Geht es den USA wirklich um den Frieden? Welches Ziel verfolgen die Europäer?
Zu Begin des Abends möge bitte jeder seine Einschätzung zu folgenden Fragen schildern:
- Welches Ziel verfolgt Donald Trump mit seinen Bemühungen, den Ukraine-Krieg zu beenden?
- Welches Ziel verfolgen die Europäer mit dem Plan, die Ukraine auch weiterhin militärisch zu unterstützen?
- Wird es zu einer Verbesserung der Beziehungen Russlands und den USA kommen und wie verträgt sich das mit Mitgliedschaft Russlands in dem Verbund der BRICS-Staaten?
Selten gab es so viel Grund NACHZUDENKEN!
Wir freuen uns auf euch!

